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Misogynoir

die algorithmische Diskriminierung Schwarzer Frauen in der Content-Moderation
Aus der Reihe
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Die gegenwärtige Praxis der Content-Moderation, ob algorithmisch oder manuell gesteuert, ist diskriminierend: Die Meinungen, Erfahrungen und das Wissen Schwarzer Frauen werden unterdrückt und ihre Online-Kommunikation beeinträchtigt. Die nähere Untersuchung der Content-Moderation im Netz zeigt, dass diese tatsächlich von algorithmischer „Misogynoir“, also rassistischer Misogynie gegen Schwarze Frauen, durchdrungen ist. Technologieunternehmen, Gesetzgebende und Regulierungsbehörden in den USA ignorieren seit langem die anhaltend schlechte, inadäquate und übergriffige Behandlung Schwarzer Frauen im virtuellen Raum. Dieses Policy Paper von Brandeis Marshall zeigt die algorithmische Misogynoir und plädiert für eine regelmäßige Untersuchung der Auswirkungen, die diese Praxis auf Schwarze Frauen und andere benachteiligte Gruppen hat.

Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Oktober 2022
Herausgegeben von
Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
21
Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung 

2 Die Content-Moderation in der aktuellen Praxis 

2.1 Das Problem der Verallgemeinerung 

2.2 Mit zweierlei Maß gemessen

3 Vorschläge und Anregungen

3.1 Die Rolle der Social-Media-Unternehmen

3.2 Umgang mit strukturellen Ungleichheiten

3.3 Asymmetrische Machtverhältnisse zwischen verfassenden und

kommentierenden Personen ausgleichen

Literaturverzeichnis

Die Autorin

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