Themen

Feminismus & Geschlechterdemokratie

Feminismus & Geschlechterdemokratie

Das Gunda-Werner-Institut ist Treffpunkt und Diskussionsraum für unterschiedliche Orientierungen: für die Theorien, Praxen und grassroots-Projekte der weltweiten feministischen Frauenbewegungen ebenso wie für geschlechterdemokratische und genderpolitische Konzepte, die eher auf Veränderung in gesellschaftlichen Organisationen zielen und männerpolitische Ansätze mit einbeziehen. Von verschiedenen politischen Ansätzen und persönlichen Erfahrungen ausgehend, suchen wir nach neuen gemeinsamen Antworten auf nach wie vor ungelöste Fragen der Geschlechtergerechtigkeit.

Viele Grüße, Eure Apokalypse

Feministischer Zwischenruf

Nachrichtenticker: Merkwürdige Google Memos, das Drama in Las Vegas, atomarer Stand-Off zwischen US-Amerika und Nord-Korea, die AfD mit 12,6% im Bundestag und passend dazu gibt es seit März jetzt eine neue Wolkenformation, Undulatus Asperitas, die aussieht, als würde der Weltuntergang nicht bald beginnen, sondern wäre schon voll im Gange.

Von Dr. Mithu M. Sanyal

Frieden & Sicherheit

Frieden & Sicherheit

Friedens- und Sicherheitspolitik ist noch immer eine Männerdomäne, Konzepte und Strategien sind weitgehend gender-blind. Frauen kommen auf der Entscheidungsebene über Krieg, Konfliktprävention oder Friedensverhandlungen kaum vor. Frauen und Männer sind von gewaltsamen Konfliktaustragungen unterschiedlich betroffen. Eine nachhaltige Friedens- und Sicherheitspolitik braucht eine Geschlechterperspektive. Die Resolutionen 1325, 1820, 1888 und 1889 des UN-Sicherheitsrats weisen einen Weg, wie Friedens- und Sicherheitspolitik geschlechtergerechter werden kann. Deshalb setzen wir uns besonders für ihre Umsetzung ein.

Europa

Europa

Europa hat für Gleichberechtigung und Emanzipation bisher große Bedeutung. Die Politik der Europäischen Union (EU) hat fortschrittliche Regelungen in einzelnen Mitgliedsländern stark beeinflusst. Aber viele Fortschritte auf EU-Ebene werden in etlichen Ländern lokal und regional nicht umgesetzt oder schlicht ignoriert. Gelingt es, die zukunftsweisenden geschlechterpolitischen Initiativen, Maßnahmen und Instrumente der EU weiter zu entwickeln? Oder gewinnt die Allianz konservativer Kräfte mehr Gewicht in der europäischen Politik?

Das Gunda-Werner-Institut analysiert aus geschlechterdemokratischer und feministischer Perspektive die Politik der EU und der EU-Länder und stellt geschlechterpolitisch emanzipative Politikkonzepte vor.

Kroatien

Kroatien ist das 28. und jüngste Mitgliedsland der Europäischen Union. Der Beitritt erfolgte im Juli 2013.

Unsichtbar? Vielleicht. Unwichtig? Von wegen!

Die Finanzkrise trifft als erstes die ohnehin benachteiligten Gruppen der Gesellschaft. In Griechenland sind durch den Ausfall des Sozialstaats und der Zunahme von Gewalt Frauen* und insbesondere migrantische Frauen* betroffen. Dennoch ist der Krisendiskurs in den Medien vor allem ein männlicher – Frauen* kommen darin kaum vor und auch der Genderaspekt wird als „Nebenwiderspruch“ ausgeblendet.

Von Dominique Haensell

Selbstbestimmt leben

Selbstbestimmt leben

Selbstbestimmtes Leben bedeutet, dass alle Menschen in einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich ausreichend sozial abzusichern. Soziale Unterschiede wie z.B. Familienstand, Geschlecht oder Arbeitsstatus dürfen die Wahlfreiheit bezüglich der – individuell zu gestaltenden – Absicherung nicht beschränken. Die sozialen Sicherungssysteme und die Rahmenbedingungen von Arbeit sind Schlüsselbereiche für eine geschlechterdemokratisch verfasste Gesellschaft. Eine eigenständige Existenzsicherung ist Basis und Bedingung für gleichberechtigte Geschlechterarrangements.

International

Internationale Politik

Geschlechterpolitik, feministische Analysen und Diskurse haben in der Heinrich-Böll-Stiftung seit ihrer Gründung einen festen Platz. Sie sind – neben Ökologie- und Demokratiepolitik – Schwerpunkt unserer In- und Auslandsarbeit. Unsere Arbeit im Ausland ist noch mehr als in der Bundesrepublik dadurch geprägt, sich mit einer Vielfalt von Lebens und Arbeitsformen und einer Pluralität politischer Kulturen und Strategien auseinanderzusetzen.

Wir müssen unsere eigenen Unternehmen gründen - Interview mit Leila Šeper

Leila Šeper (35) nennt sich selbst eine „arbeitslose Aktivistin, Feministin und Brauerin“. Sie lebt in Sarajevo und Banja Luka, ist dort in informellen Gruppen aktiv und braut ihre eigenes „Schwestern“- Bier. Bei den nächsten Parlamentswahlen möchte sie als unabhängige Kandidatin antreten.

Von Gudrun Fischer, Wiebke Nordenberg

Vernetzen, Verändern, Vorangehen: Starke Frauen aus Bosnien-Herzegowina in Berlin

Sie sind Bürgermeisterinnen, Bierbrauerinnnen, Internetunternehmerinnen, Hochschullehrerinnnen, Aktivistinnen. Der politische Zustand ihres Landes macht sie wütend – und in unterschiedlicher Form aktiv. Auf einer Reise nach Berlin im März 2017 lernten sich zehn Frauen aus Sarajevo, Banja Luka, Mostar, Tuzla und Visoko kennen.

Von Gudrun Fischer
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