Themen

Feminismus & Geschlechterdemokratie

Gender is Happening. Urheber: Alex Giegold.

Das Gunda-Werner-Institut ist Treffpunkt und Diskussionsraum für unterschiedliche Orientierungen: für die Theorien, Praxen und grassroots-Projekte der weltweiten feministischen Frauenbewegungen ebenso wie für geschlechterdemokratische und genderpolitische Konzepte, die eher auf Veränderung in gesellschaftlichen Organisationen zielen und männerpolitische Ansätze mit einbeziehen. Von verschiedenen politischen Ansätzen und persönlichen Erfahrungen ausgehend, suchen wir nach neuen gemeinsamen Antworten auf nach wie vor ungelöste Fragen der Geschlechtergerechtigkeit.

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Sie reisen tausende Kilometer, um fern der Heimat schutzlose Frauen und Kinder zu missbrauchen. Die Öffentlichkeit schaut weg und Politiker bleiben tatenlos. Nein, diesmal geht es nicht um Menschen, die fliehen mussten.

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Nach Manchester wird der Dialog zwischen den Religionen beschwört. Doch wer Terrorist*innen auf die eine Glaubensidentität beschränkt, wird den Kampf gegen den Terror verlieren. Ein feministischer Zwischenruf.

Frieden & Sicherheit

Keine Gewalt! Revolver mit Knoten vor dem UN Gebäude!. Urheber: Paul Stein. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Friedens- und Sicherheitspolitik ist noch immer eine Männerdomäne, Konzepte und Strategien sind weitgehend gender-blind. Frauen kommen auf der Entscheidungsebene über Krieg, Konfliktprävention oder Friedensverhandlungen kaum vor. Frauen und Männer sind von gewaltsamen Konfliktaustragungen unterschiedlich betroffen. Eine nachhaltige Friedens- und Sicherheitspolitik braucht eine Geschlechterperspektive. Die Resolutionen 1325, 1820, 1888 und 1889 des UN-Sicherheitsrats weisen einen Weg, wie Friedens- und Sicherheitspolitik geschlechtergerechter werden kann. Deshalb setzen wir uns besonders für ihre Umsetzung ein.

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Die Bundesregierung hat einen neuen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Resolution 1325 verabschiedet. Doch ohne ausreichende finanzielle Ressourcen wird es mit der Umsetzung schwierig. Eine Pressemitteilung von medica mondiale.

 

Die Bundesregierung möchte den Nationalen Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 fortführen. Die Zivilgesellschaft fordert vor allem Politikkohärenz. Lesen Sie die ganze Stellungnahme.

Barbara Unmüßig am Redepult
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Folter und sexualisierte Gewalt gehören zum Alltag in syrischen Gefängnissen. Doch bei den Friedensverhandlungen in Genf spielen die Menschenrechtsverletzungen des Assad-Regimes keine Rolle. Barbara Unmüßig fordert daher, dass auch Frauen als Verhandlerinnen an den Friedenstischen sitzen müssen.

Europa

Fahne der europäischen Union. Urheber: Yanni Koutsomitis. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Europa hat für Gleichberechtigung und Emanzipation bisher große Bedeutung. Die Politik der Europäischen Union (EU) hat fortschrittliche Regelungen in einzelnen Mitgliedsländern stark beeinflusst. Aber viele Fortschritte auf EU-Ebene werden in etlichen Ländern lokal und regional nicht umgesetzt oder schlicht ignoriert. Gelingt es, die zukunftsweisenden geschlechterpolitischen Initiativen, Maßnahmen und Instrumente der EU weiter zu entwickeln? Oder gewinnt die Allianz konservativer Kräfte mehr Gewicht in der europäischen Politik?

Das Gunda-Werner-Institut analysiert aus geschlechterdemokratischer und feministischer Perspektive die Politik der EU und der EU-Länder und stellt geschlechterpolitisch emanzipative Politikkonzepte vor.

Fahne von Kroatien

Kroatien ist das 28. und jüngste Mitgliedsland der Europäischen Union. Der Beitritt erfolgte im Juli 2013.

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Die Finanzkrise trifft als erstes die ohnehin benachteiligten Gruppen der Gesellschaft. In Griechenland sind durch den Ausfall des Sozialstaats und der Zunahme von Gewalt Frauen* und insbesondere migrantische Frauen* betroffen. Dennoch ist der Krisendiskurs in den Medien vor allem ein männlicher – Frauen* kommen darin kaum vor und auch der Genderaspekt wird als „Nebenwiderspruch“ ausgeblendet.

Selbstbestimmt leben

Sorge. Urheber: HamburgerJung. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Selbstbestimmtes Leben bedeutet, dass alle Menschen in einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich ausreichend sozial abzusichern. Soziale Unterschiede wie z.B. Familienstand, Geschlecht oder Arbeitsstatus dürfen die Wahlfreiheit bezüglich der – individuell zu gestaltenden – Absicherung nicht beschränken. Die sozialen Sicherungssysteme und die Rahmenbedingungen von Arbeit sind Schlüsselbereiche für eine geschlechterdemokratisch verfasste Gesellschaft. Eine eigenständige Existenzsicherung ist Basis und Bedingung für gleichberechtigte Geschlechterarrangements.

Nicht-Diskriminierung der Heirat oder Förderung der Hausfrauenehe? Zur historischen Begründung und Entwicklung des Ehegattensplittings

Das Ehegattensplitting wirkt sich unterschiedlich aus – je nach Einkommenssituation und Erwerbskonstellation eines Paares. Wer profitiert wie vom Ehegattensplitting?

International

Liberianische Frauen ehren Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf. Urheber: UN Photo/Staton Winter. Alle Rechte vorbehalten.

Geschlechterpolitik, feministische Analysen und Diskurse haben in der Heinrich-Böll-Stiftung seit ihrer Gründung einen festen Platz. Sie sind – neben Ökologie- und Demokratiepolitik – Schwerpunkt unserer In- und Auslandsarbeit. Unsere Arbeit im Ausland ist noch mehr als in der Bundesrepublik dadurch geprägt, sich mit einer Vielfalt von Lebens und Arbeitsformen und einer Pluralität politischer Kulturen und Strategien auseinanderzusetzen.

Leila Šeper vor dem Logo ihrer Brauerei mit zwei Bierflaschen
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Leila Šeper (35) nennt sich selbst eine „arbeitslose Aktivistin, Feministin und Brauerin“. Sie lebt in Sarajevo und Banja Luka, ist dort in informellen Gruppen aktiv und braut ihre eigenes „Schwestern“- Bier. Bei den nächsten Parlamentswahlen möchte sie als unabhängige Kandidatin antreten.

Teilnehmerinnen im Fahrstuhl
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Sie sind Bürgermeisterinnen, Bierbrauerinnnen, Internetunternehmerinnen, Hochschullehrerinnnen, Aktivistinnen. Der politische Zustand ihres Landes macht sie wütend – und in unterschiedlicher Form aktiv. Auf einer Reise nach Berlin im März 2017 lernten sich zehn Frauen aus Sarajevo, Banja Luka, Mostar, Tuzla und Visoko kennen.

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