Petition: #SolidaritätmitDana

Dana Mahr ist Medizinsoziologin und Wissenschaftshistorikerin und sie ist trans*. In der Debatte um den Vortrag von Marie-Luise Vollbrecht hat sie sich gegen Halbwahrheiten und rechte Rhetorik eingesetzt. Seit der aktiven Gegenrede und der Aufklärungsarbeit werden sie und ihre Familie bedroht, ihre Adressen veröffentlicht, Drohmails versandt, ihr Arbeitgeber mit Beschwerden belästigt, und ein Fenster in ihrer Wohnung eingeworfen. 

In der Petition bittet Dana Mahr nun um finanzielle Unterstützung, um entstehende Kosten für Anwält*innen und Ortswechsel decken zu können. Das gespendete Geld soll außerdem anderen Personen, insbesondere aus der trans*-, inter- und nonbinary-community, helfen, die von transfeindlicher Gewalt, Hassrede und Belästigung im Internet betroffen sind. Die Kosten werden für Anwält*innen, Sicherheitsvorkehrungen, Unterbringung(en), etwaige Relokation(en), die Organisation der Solidaritätsarbeit und für Recherche verwendet. 

Die Angriffe auf Dana Mahr sind antifeministisch und müssen also solche auch benannt und erkannt werden: Die organisierte Hassrede in den sozialen Medien, Drohmails im Privat- und Arbeitskontext, das Veröffentlichen personenbezogener Daten (Doxing) und Angriffe auf den Wohnort der Betroffenen sind Gewalt, die ihr aufgrund ihres zivilgesellschaftlichen Engagement widerfahren. Zudem erfahrt sie als trans* Frau auch geschlechtsspezifische Gewalt. Ziel dieser antifeministischen Angriffe ist das Rausdrängen aus dem öffentlichen Raum bzw. Debatten, die einen Silencing-Effekt haben und zu sogenannten  shrinking spaces führt. Dana Mahr möchte jedoch ein Signal setzen und öffentliche Präsenz zeigen und braucht dafür zivilgesellschaftliche Unterstützung.

Weitere Infos und die Möglichkeit zu unterschreiben finden Sie hier.