Anne-Klein-Frauenpreis 2015 an Nebahat Akkoç

Anne-Klein-Frauenpreis 2015 an Nebahat Akkoç

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an die Kurdin Nebahat Akkoc für ihren aktiven Widerstand gegen staatliche und häusliche Gewalt, für die Verteidigung der Menschenrechte und Rechte der Frauen.

Der Anne-Klein-Frauenpreis wird bei einem Festakt am Abend des 6. März 2015 in Berlin überreicht.

Hinweis: Informationen in türkischer und kurdischer Sprache finden sie auf der Seite unseres Landesbüros Istanbul.

zur Preisträgerin

Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an Nebahat Akkoç aus der Türkei

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2015 geht an die Menschenrechtlerin und Frauenaktivistin Nebahat Akkoç aus Diyarbakir. Die armenisch-alevitische Kurdin aus der Türkei ist eine bemerkenswerte und mutige Verteidigerin der Menschenrechte und der Rechte der Frauen auf ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben.

Kurzbiografie von Nebahat Akkoç

Geboren wurde Nebahat Akkoç in einer Kleinstadt im Osten der Türkei. Bevor sie sich der Frauenarbeit widmete, arbeitete sie mehrere Jahre als Lehrerin. 1980 begann sie sich politisch zu engagieren.

Der Feminismus erobert die Kurden-Gebiete

Das südöstliche Anatolien gilt im Westen als rückständig. Doch ausgerechnet hier drängen Frauen auf Emanzipation, führen Läden und Kindergärten. Denn hier begann die KAMER-Bewegung, angeführt von Nebahat Akkoç. Ein Portrait.

Von Mely Kiyak

Hintergrund

Was ist das eigentlich, Feminismus?

Früher machten sie Ravioli, heute Stadtteilarbeit. Aber was ist das eigentlich genau, Feminismus? Während eines gemeinsamen Urlaubs suchen KAMER-Aktivistinnen in einem Gespräch nach Antworten - und stoßen auf die Schwierigkeit, das Alltägliche in Worte zu fassen.

Feminismus im Ausnahmezustand

Das Buch "Feminismus im Ausnahmezustand" verdeutlicht wie sich die Lebensgeschichte der Lehrerin Nebahat Akkoç, der Gründerin der Frauenrechtsorganisation KAMER, schon früh in eine Geschichte des Widerstandes entwickelte. Eine Rezension.

Von Sema Aslan

Meine Kurdenfrage

Im September 2007 hat die Heinrich-Böll-Stiftung Türkei eine Tagung zur "Kurdenfrage" in Diyarbakır mitorganisiert. Auch Nebahat Akkoç war dabei und versuchte, sie mit eigenen Worten und vor dem Hintergrund ihrer eigenen Geschichte neu zu definieren.

Von Nebahat Akkoç

Am 14.01.2015 hielt Henning von Bargen einen Vortrag zum Thema "Berufsfeld Geschlechterdemokratie" an der Universität Kiel.

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Anne-Klein-Frauenpreis

Zu Ehren Anne Kleins vergibt die Heinrich-Böll-Stiftung den Anne-Klein-Frauenpreis. Anne Klein hat als kämpferische Juristin und offen lesbisch lebende Politikerin feministische Pionierarbeit geleistet. Sie war die erste feministische Frauensenatorin in Berlin. Mit dem Preis fördern wir jährlich Frauen, die sich durch herausragendes Engagement für die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie auszeichnen. Der Preis ist mit 10.000 € dotiert.

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