Kolumbien

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Anne-Klein-Frauenpreis 2018: Die Begründung der Jury

Begründung der Jury

Die Jury des Anne-Klein-Frauenpreises 2018 würdigt mit Jineth Bedoya Lima und Mayerlis Angarita Robles zwei Frauen aus Kolumbien, die sich für die Rechte von Frauen in bewaffneten Konflikten, gegen den Einsatz struktureller sexueller Gewalt und für Frieden und Aufarbeitung in Kolumbien einsetzen.

Die Kämpferin der Schmetterlinge

Portrait

Jineth Bedoya berichtet seit vielen Jahren über bewaffnete Konflikte in Kolumbien und deren zivile Opfer. Die allgegenwärtige Korruption, die mangelnde Rechtsstaatlichkeit und Straflosigkeit sind ihre Themen. Sie ist heute eine der wichtigsten Stimmen im Kampf gegen sexuelle Gewalt gegen Frauen.

Von Martha Soto

Wir haben das erreicht!

Portrait

Die Aktivistin Mayerlis Angarita setzt sich seit Jahren für die Landrückgabe an zwangsvertriebene Frauen in der kolumbianischen Region Montes de Maria ein. Sie versucht den Frauen eine Stimme zu geben und sie zugleich über ihre Rechte zu informieren.

Von Víctor Castillo

Albtraum Zwangsprostitution

Jeden Tag werden junge Mittelamerikanerinnen Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution. Genaue Zahlen gibt es nicht, allerhöchstens Fallstudien lassen Schätzungen über Art und Ausmaß zu.

Von Ingrid Spiller

Frauen in bewaffneten Konflikten

Im Rahmen des Rückblicks auf Peking +20 haben das Gunda-Werner-Institut und das Europäische Zentrum für Verfassungs- und Menschenrechte (ECCHR) eine Veranstaltung organisiert, um Erfolge und verbleibenden Leerstellen  im Hinblick auf ein zentrales Thema der Pekinger Aktionsplattform zu betrachten: Frauen in bewaffneten Konflikten.

Von Gitti Hentschel

Kolumbiens Unabhängigkeitsheldin - Policarpa Salavarrieta

Policarpa Salavarrieta, genannt „La Pola“, ist Kolumbiens bekannteste Unabhängigkeitsheldin. Während des Krieges zur Unabhängigkeit Lateinamerikas von Spanien, unterstützte La Pola die patriotische Seite mit Spionagetätigkeit.

Von Jenny Jungehülsing