Selbstbestimmt leben
Geschlechtergerechte Lebensformen
Selbstbestimmtes Leben bedeutet, dass alle Menschen in einer Gesellschaft die Möglichkeit haben, sich ausreichend sozial abzusichern. Soziale Unterschiede wie z.B. Familienstand, Geschlecht oder Arbeitsstatus dürfen die Wahlfreiheit bezüglich der – individuell zu gestaltenden – Absicherung nicht beschränken. Die sozialen Sicherungssysteme und die Rahmenbedingungen von Arbeit sind Schlüsselbereiche für eine geschlechterdemokratisch verfasste Gesellschaft. Eine eigenständige Existenzsicherung ist Basis und Bedingung für gleichberechtigte Geschlechterarrangements.

Das Gunda-Werner-Institut verknüpft in Fachgesprächen, Workshops und Dossiers Themen wie bedarfsorientierte Grundsicherung/bedingungsloses Grundeinkommen, Renten- und Steuerpolitik mit feministischen Perspektiven und Gender-Kriterien und der Frage nach geschlechtergerechten Lebensperspektiven. Unser Ziel ist, neue Modelle für gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter anzuregen.

Wirtschaften

links: Prof. Jutta Allmendinger; rechts:Daniela Kolbe (SPD)

Wohlstand und Lebensqualität für alle Geschlechter?!

- Am 26. September 2011 befasste sich die Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Bundestages mit dem Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Geschlechterverhältnissen. Es wurde deutlich: auch das traditionelle Messinstrument Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat eine (meist) unreflektierte Geschlechterkomponente. Ann Friday mehr»

Reflexion des Ungedachten. Kritische Überlegungen zu commons, queer politics und antikapitalistischen Praxen

- Das Privateigentum infragestellen über die gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen und Gütern. Dies ist die Strategie, welche unter dem Namen commons seit einer Weile in verschiedenen geographischen, kulturellen und politischen Kontexten diskutiert wird. Neben dem Verhältnis zwischen commons und Kapitalismus muss jedoch auch nach einer queerfeministischen Perspektive in dieser Diskussion gefragt werden. Cornelia Möser mehr»

Dokumentation

Who cares?

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Mit der Frage "Who Cares?" überschrieb das Gunda-Werner-Institut programmatisch seinen Beitrag zu 100 Jahre Internationaler Frauentag: Wer unter welchen Bedingungen die Sorgearbeit erledigt, stellt die Veranstaltungsreihe Beyond Re/Production: Care Work in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien zur Debatte.

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Publikationen

Cover: Soziale Sicherheit neu denken

Soziale Sicherheit neu denken

- Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung aus feministischer Sicht. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 4. Aktualisierte Neuauflage, Dezember 2010. Von Susann Worschech mehr»

Steuerpolitik

Fachgespräch

Individualbesteuerung - die bessere Wahl für Geschlechtergerechtigkeit?

- 18. Februar 2009 - Nach dem Ehegattensplitting wurde am 18. Februar 2009 das Alternativmodell "Individualbesteuerung" kritisch beleuchtet. Fachliches Know-how aus ökonomischer, juristischer und administrativer Perspektive waren gefragt - als Grundlage für eine geschlechterpolitische Bewertung. (Wie) ist Individualbesteuerung machbar? mehr»

Dossier

Geschlechtergerechtigkeit steuern – geschlechtergerechte Steuern!

- Wie geschlechter(un)gerecht ist unser Steuersystem? Das Dossier von Susann Worschech zeichnet die in der GWI-Dialogreihe "Eigenständige Existenzsicherung" geführte Debatte nach und beleuchtet Hintergründe und Zusammenhänge, Probleme und Perspektiven der Geschlechterfrage im Steuersystem. mehr»

Soziale Sicherung

Das Bedingungslose Grundeinkommen: 3 Jahre und viele Worte weiter

- Bereits 2008 lieferte das Gunda-Werner-Institut mit dem Reader eine kritische Auseinandersetzung mit den beiden Ansätzen bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung aus feministischer Perspektive. Die Neuauflage enthält eine aktuelle Einleitung, die den Stand der politischen Debatte Ende 2010 skizziert. Susann Worschech mehr»

Dossier

Soziale Sicherung neu denken

- Unser Dossier zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen oder bedarfsorientierte Grundsicherung" informiert über neue Ansätze und weist auf ungelöste Probleme hin. Auch IHRE Meinung dazu ist uns wichtig! Wie sollten Grundsicherung / Grundeinkommen ausgestaltet werden, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern? mehr»

25. Ladies Lunch zu Grundeinkommen und Grundsicherung

- Bedingungsloses Grundeinkommen und bedarfsorientierte Grundsicherung werden derzeit von unterschiedlichen Seiten als Lösungsansätze für die Probleme des Sozialstaats diskutiert. Feministinnen fordern schon lange individuelle Anspruchsrechte auf Sozialleistungen um die ökonomische Voraussetzung für Emanzipation zu schaffen. Der 25. Green Ladies Lunch am 23. März 2007 diskutierte verschiedene Konzepte. mehr zum Green Ladies Lunch»
GENDERKICKS 2011 Love me Gender - Gender is Happening - eine Happeningwoche des Gunda Werner Institutes Was ist der Streit-Wert? Online-Debatten zu Feminismus und Geschlechterdemokratie
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Gut zu wissen
  • Gleichstellungspolitik ist Lebenslaufpolitik
    Tagungsdokumentation Zeit für Verantwortung im Lebensverlauf – Politische und rechtliche Handlungsstrategien (Berlin/München 2011) setzt Schlusspunktdes Projekts "Was kommt nach dem Ernährermodell?" von BMFSJ und Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht [»PDF]
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    Der Bericht bietet eine Einführung in die wichtige aktuelle politische Analyse über den Einfluss der Globalisierung auf Arbeit, Mobilität und Empowerment von Frauen. mehr»
  • Weltweite Pflegemigration
    Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung analysiert die Zunahme weiblicher Migration: Gut ausgebildetes Pflegepersonal hat einen wachsenden Anteil an den Migrationsströmen [» PDF]
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    Care als Leitbild für die Arbeit der Zukunft - für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit
    Synopse der Sozialforschungsstelle (sfs) Dortmund [» PDF]
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    Expertise von Dr. Gabriele Schambach für die Hans-Böckler-Stiftung mehr»
  • "The Global Financial Meltdown and the Impact of Financial Governance on Gender"
    von Brigitte Young & Helene Schuberth, Garnet Policy Brief, Nummer 10, Januar 2010 [» PDF]
  • Ehegattensplitting abschaffen
    Argumente gegen das Ehegattensplitting mehr»
  • Kriterien für eine geschlechtergerechte Steuerpolitik
    Individualbesteuerung im Vergleich mit Splittingverfahren mehr»
  • Feministische Kritiken an Hartz IV
    Die Sozialstaatsreform und die Frauen mehr»
  • Bedarfsorientierte Grundsicherung
    Wirksames Modell für eine geschlechtergerechtere Ausgestaltung unserer Sozialsysteme? mehr»
Geschlechterpolitischer Ratschlag
Geschlechterpolitischer Ratschlag 2009: Wie kommt "Gender" in den "Green New Deal"?
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