Abtreibung und Sexuelle Selbstbestimmung

Abtreibung und Sexuelle Selbstbestimmung

Ärztinnen werden verklagt, weil sie über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Immer weniger Ärzt*innen und Kliniken führen sie durch. Das Recht auf Sexuelle Selbstbestimmung wird ausgehöhlt.

Sexuelle Selbstbestimmung im Kontext der sozialen Arbeit

Der politische Kampf um sexuelle Selbstbestimmung

Wir benötigen wieder einfache Botschaften

Die grüne Europa-Abgeordnete Terry Reintke spricht mit Ulrike Baureithel über sexualisierte Gewalt, Schwangerschaftsabbruch und den Kampf für Reproduktive Rechte gegen Rechtspopulisten im Europaparlament.

Von Ulrike Baureithel

Interview mit Sarah Diehl

"Abtreibung muss als normaler Bestandteil der Frauengesundheit gesehen werden." Interview mit Sarah Diehl.

Argumente

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

Antifeministische Position:
„Abtreibung ist Mord. Frauenrechte dürfen nicht über das werdende Leben gestellt werden.“

Gegenargument:
Frauen zwingen, ungewollt Kinder zu bekommen, widerspricht unter anderem dem Recht auf Gesundheit, auf körperliche Integrität sowie dem Recht auf Gewissensfreiheit, moralische Autonomie und Entscheidungsfreiheit – und dem weltweit anerkannten Menschenrecht auf selbstbestimmte Mutterschaft.

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Vorsicht „Lebensschützer“

Gegen die drohende Einführung des Bluttest engagieren sich nicht nur fortschrittlich gesinnte Menschen - auch Konservative und Erzreaktionär*innen mobilisieren dagegen. Diese können keine Verbündeten sein.

Von Kirsten Achtelik

Mehr zum Thema Abtreibung

„Das lassen wir uns nicht wegnehmen“

Im Interview spricht Barbara Unmüßig über die Bedeutung von sexuellen und reproduktiven Rechten und erklärt, warum der Kampf um Selbstbestimmung weitergehen muss. Diese Themen werden auch bei der Konferenz „Dare the im_possible /Wage das Un_mögliche“ vom 15.-18.10.2015 in der Heinrich-Böll-Stiftung diskutiert.

Von Barbara Unmüßig, Hannah Schwär

Schwarze Regenschirme, weiße Kittel und die Abtreibungsfrage in Polen

In Polen ist es in den vergangenen Wochen zu einer bisher beispiellosen und erfolgreichen Mobilisierung von Frauen gegen eine radikale Verschärfung des ohnehin sehr restriktiven Abtreibungsrechtes gekommen. Gert Röhrborn aus dem Warschauer Büro der Heinrich-Böll-Stiftung beleuchtet die Hintergründe der jüngsten Ereignisse.

Von Gert Röhrborn

Selbstbestimmung und das Recht auf Abtreibung

Katja Krolzik-Matthei betrachtet die Einstellungen von Erwachsenen und Jugendlichen zur Abtreibung und diskutiert die anhaltende Problematik des Begriffs der "Selbstbestimmung" in der feministischen Debatte zu Abtreibungsrechten. Original erschienen in Geschlechtliche, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung. Praxisorientierte Zugänge, Michaela Katzer & Heinz-Jürgen Voß (Hrsg.), Psychosozial Verlag 2016

Von Katja Krolzik-Matthei

Podiumsdiskussion zum Abtreibung

Podiumsdiskussion am 17.10.2015 im Rahmen der "Feministische Forderungen für das 21. Jahrhundert" Veranstaltung mit u.a.

  • Prof. Dr. Ulrike Busch, Hochschule Merseburg, Landesvorsitzende pro familia Berlin
  • Terry Reintke, MdEp, Bündnis 90/Die Grünen
  • Dr. Rebecca Gomperts, Women on Waves

Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

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