LGBTI
Sexuelle Identität ist weltweit ein Diskriminierungsgrund. Bis 1992 wurde Homosexualität im ICD-Katalog der WHO als Krankheit geführt. In mehr als 80 Staaten ist Homosexualität Grund für strafrechtliche Verfolgung, in sieben Staaten droht gar die Todesstrafe. Die Heinrich-Böll-Stiftung mit dem Gunda-Werner-Institut unterstützt in vielen Ländern die zahlreichen LGBT-Aktivisti_innen und Netzwerke bei ihrer Arbeit aufzuklären und Rechte einzufordern.
Israel: „Pinkwashing“ – im Schonwaschgang
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Kritiker des sogenannten "Pinkwashing" werfen der israelischen Regierung vor, sie werbe international damit, dass das Land als einzig wahre Demokratie im Nahen Osten die Rechte der LGTBI-Community respektiere. Der berechtigte Vorwurf an dieser Selbst-Reinwaschung bleibt jedoch häufig einseitig und ist nicht selten überzogen. Ein Beitrag zum Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai.
Marc Berthold mehr»
Bericht
Homophobie in Uganda – ein Jahr nach der Ermordung von David Kato
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Am 26.1.2011 wurde David Kato brutal ermordet. Er war Leiter der Sexual Minorities Uganda. Der Täter, Nsubuga Sydney, war ein aus dem Gefängnis entlassener Straßendieb, den Kato zur Rehabilitation bei sich aufgenommen hatte. Sydney richtete Kato mit einem Hammer regelrecht hin. Ihm wurde der Prozess gemacht und er wurde zu 30 Jahren Haft verurteilt.
Rita Schäfer mehr»
Rückblick
Trans* und Inter*: Geschlechtsidentitäten in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft
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Vom 18. bis 20. Januar 2012 fand im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Internationale Konferenz Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft statt, bei der 20 Künstler_innen, Aktivist_innen, Mediziner_innen und Wissenschaftler_innen aus den verschiedensten Disziplinen zusammentrafen. Die Veranstaltung wurde als Kooperation der TU Dresden, dem British Council, der Heinrich-Böll-Stiftung und Dreilinden durchgeführt.
Jana Mittag mehr»
LGBTI-Rechte: Die Yogyakarta-Prinzipien immer im Gepäck
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Die Yogyakarta-Prinzipien dienen als Leitlinie für die Umsetzung der
Menschenrechte in Bezug auf Geschlechtsidentität und sexuelle
Orientierung. Doch noch immer erfahren Lesben, Schwule, Bisexuelle,
Transgender und Intersexuelle von der Öffentlichkeit zu wenig politische
Unterstützung.
Barbara Unmüßig mehr»
Video
Podiumsdiskussion: Trans*-Rechte sind Menschenrechte!
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6. Oktober 2011 -
Die europäische Trans*- und Menschenrechtsorganisation Transgender Europe leitet seit 2009 das internationale Forschungsprojekt Transrespekt versus Transphobie. Sechs Vertreter/innen aus Afrika, Asien, Ozeanien, Südamerika sowie Osteuropa präsentierten in Berlin erste Forschungsergebnisse.
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Rechte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in Bosnien-Herzegowina: "Es gibt Wichtigeres"
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Bosnien und Herzegowina ist reich an Konflikten: Diskriminierung aufgrund von Ethnizität und Religion sowie Probleme im Zusammenhang mit Armut und sozialer Ungleichheit. Die Probleme und Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans haben in diesem komplizierten politischen System keinen Platz. Das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Sarajevo will diese gesellschaftliche Minderheit sichtbar machen.
Sarajevo Open Centre mehr»
Film: Getting out
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Die Videodokumentation des Refugee Law Projects beleuchtet die Realitäten, denen sich sehr viele LGBTI Afrikaner_innen gegenüber sehen.
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Lesben-Geschichte-Frauen-Bewegung
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Am 13. September 1968 begann in Westdeutschland die Neue Frauenbewegung.
Initiiert wurde die Herausbildung der Frauenbewegung durch gezielte
Würfe einiger Suppentomaten. Als alternative Datierung für die feministische Geburtsstunde kursiert
der 6. Juni 1971. Die spektakuläre Aktion „Wir haben abgetrieben!“ setzt
mit Blick auf das Prinzip der Selbstorganisation (von und für Frauen)
den Auftakt der Frauenbewegung auf diese Chronologie.
Ilona Scheidle mehr»
Medien: Wie intim ist Lesbisch-Sein?
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Ob sie es will oder nicht: Die Frauenfußball-WM ist ein medialer Seismograph für die Akzeptanz lesbischer Frauen. Ein Blick auf Privates, Intimes und Ungesagtes nach fast zwei Wochen WM
Gudrun Fertig mehr»
Out am Arbeitsplatz
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Was heißt "Out am Arbeitsplatz" für Nationalspielerinnen und welche Reserven können offen lesbische Spielerinnen abrufen? Muss sich etwas im deutschen Team nach der WM ändern und welche neuen Herausforderungen gibt es im Scheinwerferlicht?
Gudrun Fertig mehr»
Themenpapier - Menschenrechte und Geschlechtsidentität
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Die Menschenrechtssituation von transgender Personen wurde lange Zeit ignoriert und vernachlässigt. Dabei sind transgender Personen zu einem erheblichen Maße an Diskriminierung, Intoleranz und offener Gewalt ausgesetzt. 2009 wurde das Themenpapier „Menschenrechte und Geschlechtsidentität“ von Thomas Hammarberg Europarat, Kommissar für Menschenrechte veröffentlicht.
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Wie türkische Frauen ticken
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4. Juni 2010 -
Eines kommt beim Thema Migration und Integration in Deutschland immer und ernsthaft zu kurz: der Humor. Anlass genug, sich den kulturellen Klischees und Migrationsfallen einen Abend lang mit der türkisch-deutschen Filmkomödie „Evet, ich will“ zu nähern - durch Lachen statt wie sonst hier zu Lande mit Sorgenmiene und Problembewusstsein.
Corina Weber mehr»
Libanon
Homophobie in Uganda, Iran und Honduras
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Uganda, Iran und Honduras stehen beispielhaft für 85 Staaten weltweit, die gleichgeschlechtliche Liebe unter Strafe stellen. Während der Iran schon lange Homosexuelle mit der Todesstrafe bedroht, soll in Uganda diese nun eingeführt werden. Auf dem Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung wurden Möglichkeiten außenpolitischen Handelns diskutiert.
Stefan Schaaf mehr»
Türkei
Nicht krank und nicht allein
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Die 2005 vom istanbuler LGBT-Verein Lambda veröffentlichte Studie "Neither Wrong nor Alone" offenbart die massive Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Transvestiten, Bi- und Transsexuellen in der Türkei. Im Zuge dessen initiierte die Heinrich-Böll-Stiftung gemeinsam mit einer ankaraer LGBT-Gruppe eine Veranstaltungsreihe. Auf ihr wurden die dringendsten Probleme diskutiert sowie versucht sich über Differenzen innerhalb der LGBT-Szene zu verständigen.
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Afrika
Die LGBTI-Bewegung und soziale Medien in Afrika: Eine Bestandsaufnahme
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Während LGBTI-AktivistInnen zunehmend Präsenz zeigen, reagieren viele
afrikanische Regierungen mit verschärften Mitteln: Einschüchterung,
Verhaftungen, Folter, Ausweitung der existierenden Rechtsprechung,
lebenslängliche Haft oder sogar Todesstrafe. Wie reagieren nationale Regierungen
auf das neue, offensive Auftreten der Bewegung?
Sokari Ekine mehr»
AFRIKA
Der Kampf um die Anerkennung von LGBTI-Rechten als Menschenrechte
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In jüngster Zeit erreichen auch Deutschland immer mehr Meldungen über die Verfolgung von Schwulen, Lesben, Bi- Trans-und Intersexuellen (LGBTI) in Afrika. Doch welche Möglichkeiten bietet das afrikanische Menschenrechtssystem, um dieser Diskriminierung entgegenzutreten? Welche Strategien sollte die erstarkende queere Bewegung Afrikas wählen? Die Menschenrechtsanwältin Sibongile Ndashe gibt erste Antworten.
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