Demokratie braucht Feminismus!

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Demokratie braucht Feminismus

Warum feministische Errungenschaften gegen Angriffe verteidigt werden müssen.

In unserer Gesellschaft ist es grundsätzlich möglich, das eigene Leben auf vielfältige Art und Weise zu gestalten. So ist etwa gleichgeschlechtliche Liebe weitgehend akzeptiert, Frauen und Männer sind gesetzlich gleichgestellt und können entscheiden, wie sie leben wollen. Noch nicht gleichgestellt sind Trans* und Inter*-Personen, aber hier ist zumindest einiges in Bewegung geraten. Rechtspopulismus und religiös-fundamentalistische Gruppierungen stellen diese und andere demokratische Errungenschaften zunehmend infrage oder bekämpfen sie z.T. sehr aggressiv. Das führt zu schleichender Erosion demokratischer Grundwerte. Wir zeigen in diesem Dossier beispielhaft wo und wie das geschieht und warum eine demokratische und offene Gesellschaft Feminismus braucht. Das Dossier wird laufend ergänzt.

Abtreibung und Sexuelle Selbstbestimmung

Ärzt*innen werden verklagt, weil sie über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Immer weniger Ärzt*innen und Kliniken führen sie durch. Das Recht auf Sexuelle Selbstbestimmung wird ausgehöhlt.

Familienpolitik

Wenn es nach der AfD ginge sollten nur „deutsche Frauen“ Kinder kriegen. Kinder und Kindeswohl werden für rassistische Argumentationen instrumentalisiert, die Begriffe Familie und Sexualität umgedeutet.

Sexuelle Vielfalt

Sexualerziehung führt angeblich zur „Frühsexualisierung unserer Kinder“. Tatsächlich klärt sie aber über verschiedene Lebens- und Beziehungsmodelle auf und vermittelt Kindern einen respektvollen Zugang zu Sexualität. Sexuelle Vielfalt gehört zu einer progressiven feministischen Politik. Doch argumentieren Antifeminist*innen stets für die Aufrechterhaltung der traditionellen Familie.

Rechtspopulismus: Politik unter Druck

Rechtpopulismus und Antifeminismus passen gut zusammen. Die AfD macht Frauenverachtung salonfähig und setzt die anderen Parteien unter Druck. Zeit für neue feministische Bündnisse.