Reproductive Futures – Feministische Visionen für gerechte Sorge

Feministische Visionen für eine gerechte Sorge.

Grafik: Auf blaulila Grunf steht in kantiger weisser Schrift:

Am 21. und 22. November 2025 hat das zweitägige Festival „Reproductive Futures. Feministische Visionen für gerechte Sorge“ Akteur*innen aus Wissenschaft, Kunst, Aktivismus und Praxis zusammengebracht, um zentrale Fragen zur Zukunft von Reproduktion, Familie und Sorgearbeit interdisziplinär und intersektional zu beleuchten.

Das Programm hatte die drei Schwerpunkte Körper, Raum und Zeit und beleuchtete ein breites Themenspektrum von Leihmutterschaft bis Schwangerschaftsabbruch, Bevölkerungspolitik bis Antifeminismus, Menstruation bis gewollter Kinderlosigkeit.

Programm

Blaulila Hintergrund mit konzentrischen gelben Kreisen trägt den Titel "Reproductive Futures"

Programm Reproductive Futures

Auftakt mit „9-Month Contract“ über Leihmutterschaft, danach Talks zu globaler Reproduktion, Panels & Workshops zu Körpern, Sorge und §218. Dazu Lesungen, Ausstellung, Markt – Abschlussdiskussion zu solidarischen Zukünften.

Nicht nur Mütter waren schwanger - Lesung am 22.11.2025 - Svenja Simone Schulte

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Eindrücke

Momente des Festivals

Reproductive Futures Festival by Jana Kießer-44

Nachklang

Die Keynote von Amrita Pande zu globalen Ökonomien der Leihmutterschaft sowie das anschließende Gespräch zwischen Amrita Pande, Ketevan Vashgashvili und Irina Herb können Sie hier anschauen.

Das Festival wurde außerdem durch den Podcast „Feminismus mit Vorsatz“ begleitet. Eindrücke und Stimmen vom Festival können Sie hier anhören.

Zum Inhalt

Zwei Tage, 200 Menschen und eine große Frage: Wie wollen wir in Zukunft füreinander sorgen?

Beim Reproductive Futures Festival kamen im November 2025 Stimmen aus Wissenschaft, Kunst, Aktivismus und Praxis zusammen, um über Körper, Raum und Zeit neu nachzudenken. Zwischen Diskussionen über Schwangerschaftsabbruch, Antifeminismus, Menstruation oder gewollte Kinderlosigkeit entstand ein vielstimmiger Austausch über Fürsorge, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung. Die begleitende Audio-Reportage verbindet O-Töne von Expert*innen und Teilnehmer*innen mit atmosphärischen Einspielern und fängt die Fragen, Konflikte und Visionen dieses zweitägigen Festivals ein.

Shownotes

Sophie Bauer: "Das Natürlichste, was eine Frau haben kann": Eine Soziologie der Menstrualität 

Alicia Baier: Das Patriarchat im Uterus

Digitale Weiterführung von Alisia Tretau: Nicht nur Mütter waren schwanger

Podcastserie über Reproduktive Gerechtigkeit bei "Feminismus mit Vorsatz"

Broschüre über Reproduktive Gerechtigkeit

Newsletter des Gunda-Werner-Instituts


Musik: 

“Around the Corner” von Ketsa
Lizenz: CC BY 4.0 

“Dawn Faded” von Ketsa
Lizenz: CC BY 4.0 

Weiterlesen

Hier finden Sie alle Teilnehmer*innen, beteiligten Organisationen und Kooperationspartner*innen in alphabetischer Reihenfolge:

Alicia Baier, Doctors for Choice e.V., prina – Politiken der Reproduktion e.V. 

Alicia Schlender, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Alisa Tretau

Amrita Pande

Anthea Kyere

Asha Hedayati

Buchhandlung LeseGlück

Bündnis Sorgearbeit fair teilen

disruptiF – feministisch bilden und beraten e.V.

Economy is care

Elizabeth Ngari, Women in Exile

Familyship

Franziska Hollweg, Sorge ins Parkcenter

GeKo Berlin

Irina Herb, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Jacinta Nandi

Jana Kiesser

Jennifer Lotsi

Jo Lücke

Jonte Lindemann, Gen-ethisches Netzwerk e.V.

Katti Jisuk Seo

KAy Garnellen

Ketevan Vashagashvili

Lena Maria Loose

Liga für unbezahlte Arbeit (LUA)

Lisa Brünig, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Mareice Kaiser

Mike Laufenberg

Nicht nur Mütter waren schwanger

prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Rona Torenz, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Roter Tisch Care

Sophie Bauer, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Sophie Schwab, Zukunftsforum Familie

Susanne Schultz

Svetlana Kostić und Constanze Schwärzer, AG Reproduktive Gerechtigkeit

Taleo Stüwe, pro familia, prina – Politiken der Reproduktion e.V.

Tzoa, Casa Kuà

Yannis Mitsos

Kuration: Sophie BauerOrganisation: Amina Nolte, Derya Binışık & Antonia Goette, Heinrich-Böll-Stiftung; Kooperation: Alisa Tretau (Nicht nur Mütter waren schwanger); prina – Politiken der Reproduktion e.V.; Global Unit für Feminismus und Geschlechterdemokratie der Heinrich-Böll-Stiftung; disruptif e.V.