Heinrich-Böll-Stiftung

Mit KI gegen Hasskommentare

Feministischer Zwischenruf

Der Umgang mit Hass und Gewalt im Netz ist ein weites Feld und äußerst komplex. Gerichtsurteile sind maßgeblich für Lösungsansätze, bisher aber unausreichend.

Von Heart of Code

Nein heißt nein, online und offline

Feministischer Zwischenruf

Sexting, "Nudes", Pornos: Auf der einen Seite stellt sich die Frage wie wir eigene Körperdarstellungen sicher online kommunizieren oder ohne Zensur veröffentlich können, auf der anderen Seite steht der Schutz vor ungewolltem Missbrauch.

Von Heart of Code

Feminismus Backstage #004:  Bitte kein Frauen-Kitsch

Endlich eine Frau an der Spitze der EU-Kommission, sagen viele. Wir fragen: Wie ist die politische Agenda von Ursula von der Leyen feministisch zu bewerten?

Mehr Feminismus zum Hören

VA-Dokumentationen

Buchvorstellung vom 12.09.2019: Frauen*Rechte und Frauen*Hass. Antifeminismus und die Ethnisierung von Gewalt

Sabine Mohamed

Die antifeministische Rechte hat inzwischen „Frauenrechte“ dort für sich entdeckt, wo die „weiße Frau als Opfer“ eine neue und zugleich altbekannte Mobilisierungskraft entfalten kann: in Kandel, Chemnitz, Wien oder Berlin. Das Engagement rechter Frauen* für „Frauenrechte“ erscheint hier zunächst als ein Akt der Selbstermächtigung. Beim näheren Hinsehen wird aber klar: es ist rassistisch und bleibt antifeministisch. Die Autorinnen Eike Sanders und Judith Goetz stellten das gerade erschienene Buch vor, die Politikwissenschaftlerin Sabine Mohamed kommentierte aus rassismuskritischer Perspektive.

Verfemte Sprachen (2. Arabisch-deutsche Literaturtage) vom 25-26. Oktober 2019 in Berlin

Podiumdiskussion: Stefan Weidner, Leila Chammaa, Ahmet Farouk, Sandra Hetzi.

Das Festival präsentierte Schriftsteller*innen aus Ägypten, Syrien, Tunesien, Palästina, Österreich und Deutschland. Wir betrieben den arabisch-deutschen Dialog und luden ein zur Diskussion über zeitgenössische Literatur, Lyrik und Comics und fragten: Warum hat es arabischsprachige Kultur in Deutschland so schwer? Wir erinnern an Künstler*innen, die unbedingt dabei sein müssten, doch als politische Gefangene inhaftiert wurden. Mit Live-Performances, einem Comic-Salon und einer Lyriknacht wurden die Literaturtage von den feministischen Schriftstellerinnen Basma Abdelaziz (Kairo) und Kathrin Röggla (Berlin) eröffnet. Kuratiert von Ramy Al-Asheq, Lilian Pithan und Dr. Ines Kappert.

In Kooperation mit dem Gunda-Werner-Institut und dem FANN Magazin, unterstützt von Baynatna. The Arabic Library in Berlin, Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Gefördert von Berlin Mondiale, dem Deutschen Übersetzerfonds und A. M. Qattan Foundation

Weitere Infos, Audiomitschnitte und Fotos hier.

Ein Rückblick auf die Buchvorstellung „Warum Feminismus gut für Männer ist“: Im Gespräch mit dem niederländischen Autor und Gästen geht es um „toxische“ Männlichkeiten und wie Feminismus dazu beitragen kann, eine (geschlechter-)gerechtere Welt zu schaffen.

Was sind Feminismen?

Feminismus in der Heinrich-Böll-Stiftung

Feminismus hat in der Heinrich-Böll-Stiftung Tradition; nicht zuletzt, weil eine der drei Teilstiftungen, aus denen sich die Heinrich-Böll-Stiftung entstanden ist, eine feministische Frauenstiftung war.

Feministische Traditionen | Geschichte

Feminismus ist weltweit eine der erfolgreichsten sozialen Bewegungen. Sie begann mit der französischen Revolution, Ende des 18. Jahrhunderts. Von den Einzelkämpfer*innen der ersten Stunde bis heute hat sich viel bewegt.

Netzpolitik

„Internet is not in the Cloud.“ Digitaler Kolonialismus

Postfeminismus und post race sind Debatten der Vergangenheit und des sogenannten post-Internet age. Das Internet entpuppt sich als Kristallisationspunkt eines zunehmenden Rassismus. Mehr noch: Das Internet ist eine von kolonialistischen Kontinuitäten hervorgebrachte Medientechnologie.

Von Katrin Köppert

Ist das Internet noch zu retten?

Feministischer Zwischenruf

Es ist akute Internetrettung angezeigt. Schon wieder. Die EU Urheberrechtsreform verankert Uploadfilter. Es droht ein Overblocking. Besonders Frauen* könnten davon betroffen sein. 

Von Nicole Shephard

EU-Urheberrechtsreform und Netzfeminismus

Schon seit Jahren versucht die EU, sich auf ein gemeinsames Urheberrecht für Europa zu einigen. Der Weg dahin ist jedoch holprig – und könnte dem freien Internet schaden.

Von Valie Djordjevic

Many Worlds, Many Nets, Many Visions

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Publication

The collection makes space for voiced that are marginalized and largly invisible in the internet. The authors look at discrimination and hierarchical structures in the internet and make suggestions for a more emancipated and antidiscriminatory approach.

Building a feminist Internet

Wie können netzpolitische Handlungsfelder (wie zum Beispiel die Regulierung von Algorithmen, Überwachung oder Digitaler Gewalt, die fehlende Diversität in Tech-Unternehmen) mit feministischen Diskussionen zusammengebracht werden? Die Tagung gab einen ersten Einblick.

Many Worlds, Many Nets, Many Visions

Dossier

This collection edited by K. Mosene and M. C. Kettemann provides space for some of them. In the run-up to the 14th Internet Governance Forum in November 2019 in Berlin, the editors have developed a catalog of 30 visions for an emancipatory Internet without discrimination. 

Feministischer Zwischenruf

Fünf Sätze gegen den Diskurs-Burnout

Feministischer Zwischenruf

Soll ich mir schon wieder zurechtlegen, warum Björn Höcke nicht bürgerlich ist? Oder jemand wieder über "Sprechverbote" und die "Diktatur der political correctness" lamentiert? 

Von Heide Oestreich

Consent per Blockchain? Nein Danke.

Feministischer Zwischenruf

Consent Apps sind Sympton eines verkürzten Verständnisses von Consent. Einvernehmen ist mehr als ein Klick in einer App. Consent ist zwischenmenschlich, fließend und kompliziert.

Von Nicole Shephard

Veranstaltung verpasst?

Selbstbestimmt Leben

Die Entmündigung der Frau

Die „staatliche Schutzpflicht für das ungeborene Leben“ verfehlt ihr Ziel. Ihre einzige Wirkung betrifft das Leben von Frauen, welches sie gefährdet.

Von Dr. Alicia Baier

"Danke für Ihren Mut!"

Rede

Im März 2019 wurde an Medizinerinnen Kristina Hänel, Natascha Nicklaus und Nora Szász der Anne-Klein-Frauenpreis verliehen. Die Laudatio hielt Annalena Baerbock. 

Von Annalena Baerbock

Never give up! Am Anfang war ein „Nein“

Rede

In ihrer Rede zur Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises 2019 spricht Nora Szász über den beschwerlichen Weg hin zu ihrer Vision, eines Tages das Recht zu erstreiten, über ihren eigenen Körper frei entscheiden zu können. Von Nora Szász

Von Nora Szász

Dossier

„Gender raus!“

Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechterforschung haben stark zugenommen. Das vorliegende Dossier gibt Anregungen, wie Behauptungen richtiggestellt werden können.

Flucht

Getrennt marschieren - vereint argumentieren

In der heutigen Welt bedeutet Würde mehr als die Abdeckung alltäglicher Bedürfnisse - Würde sind auch Unversehrtheit, Räume und Möglichkeiten, die über Notwendigkeiten hinausgehen. Besonders queeren Geflüchteten ist dieser besondere Schutz oft vorenthalten. Das Expert*innentreffen “Queer and Here” wirft ein Licht auf die besondere Schutzbedürftigkeit queerer Menschen mit Fluchterfahrung.

Von Richard Ernest Badih

Maultierleben

Omar Al-Jaffal über sein inneres "Maultier".

Von Omar Al-Jaffal

Ahrenshoop

Ein Gedicht über den Ort Ahrenshoop - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Ramy Al-Asheq

Das Stück Käse

Ein Gedicht von Noor Kanj - im Rahmen von Weiter Schreiben - ein literarisches Portal für Autor*innen aus Krisengebieten.

Von Noor Kanj

Feminismen

Buchvorstellung und Diskussion "Warum Feminismus gut für Männer ist"

VA-Dokumentation

Ein Rückblick auf die Buchvorstellung „Warum Feminismus gut für Männer ist“: Im Gespräch mit dem niederländischen Autor und Gästen geht es um „toxische“ Männlichkeiten und wie Feminismus dazu beitragen kann, eine (geschlechter-)gerechtere Welt zu schaffen.

Frieden&Sicherheit

Gut gemeint, schlecht gemacht: Feministische Außenpolitik à la Maas

Kommentar

In den bald 15 Jahren ihrer Kanzlerschaft hat Angela Merkel den Begriff „Feminismus“ sorgsam gemieden und Gleichstellungspolitik hatte wenig Bedeutung. Ihr Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich demgegenüber nun die Frauenfrage groß auf die Fahnen geschrieben.

Von Dr. Ines Kappert

Gender Beratung

GWI-Gender-Beratung

In Kooperation mit einem bundesweiten TrainerInnen-Netz unterstützt das Gunda-Werner-Institut bei der Entwicklung von Gender-Kompetenz: durch Gender-Beratung und Gender-Training

International

Sichtbar und aktiv: Haltung zeigen!

Das Methodenhandbuch für Multiplikator*innen, Trainer*innen der politischen Bildung und Aktivist*innen zum Thema „Auseinandersetzung mit Antifeminismus“: Es geht vor allem darum, Menschen in ihrer Auseinandersetzung mit antifeministischen Aussagen zu befähigen, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese nach außen zu tragen.

Gender-Mainstreaming-Praxis

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Neuauflage: Arbeitshilfen zur Anwendung der Analysekategorie "Gender" in Gender-Mainstreaming-Prozessen. Schriftenreihe des Gunda-Werner-Instituts Bd. 7, vierte, überarbeitete Neuauflage, 2015.

Das Übersehenwerden hat Geschichte

25 Jahre nach dem Mauerfall bleiben die Existenz der zahlreichen Lesbengruppen und ihr Engagement zur Zeit der friedlichen Revolution in vielen zeitgeschichtlichen Betrachtungen meist unerwähnt. Die Tagung "Übersehenwerden hat Geschichte" und der daraus resultierende Tagungsband widmen sich dieser Erinnerungslücke.

Dossiers

Dossiers des Gunda-Werner-Instituts

In Dossiers setzt sich Gunda-Werner-Institut, zum Teil gemeinsam mit Kooperationspartner*innen, mit unterschiedlichen Themen auseinander. Immer mit feministischer und geschlechterdemokratischer Perspektive.

Gewalt gegen Frauen

Dossier

Gewalt gegen Frauen ist ein Ausdruck der Geschlechterungleichheit und spiegelt gesellschaftliche Machtverhältnisse wider. In vielen Gesellschaften wird das Problem bagatellisiert und tabuisiert.

drag it!

Dossier

Geschlecht umreißen – Ordnungen durchkreuzen – Drag erleben. Unter diesen Perspektiven fragt das Dossier ‚drag it!‘ danach was Performance-Praxis gegenwärtig bedeutet.

Wie LSBTI-Menschen weltweit für ihre Rechte kämpfen

Verschärfte Gesetzesentwürfe, Diskriminierung und Gewalt: Dieses Dossier zeigt auf, welche Einschränkungen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Menschen (LSBTI) weltweit erfahren - und welche Gegenstrategien sie entwickeln.
 

Der Feministische Augenblick